Reiseführer Hannover
Lebhafte Illustration der Geschichten der Brüder Grimm

Stadt der Ausstellungen und Messen, ungewöhnlicher Straßenskulpturen und Installationen

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Bezirke in Hannover

Hannover wird am häufigsten in Alt- und Neustadt unterteilt. Das alte, mit wenigen nach dem Krieg erhaltenen Gebäuden, ist für Touristen am interessantesten, obwohl es im neuen Teil der Stadt viele Sehenswürdigkeiten gibt. Hannover hat 13 Verwaltungsbezirke und 49 historische Bezirke.

Karte Hannover

Bevölkerung in Hannover

87% der Bewohner in Hannover sind Deutsche. Die zahlreichste Diaspora in der Stadt sind Türken, in den letzten Jahren ist auch die Zahl der Migranten aus Asien und Afrika gestiegen. In Bezug auf das Geschlecht übersteigt die Anzahl der Frauen wie in den meisten europäischen Städten die Anzahl der Männer. Unabhängig vom Geschlecht sind alle Einwohner Hannovers für ihre Pünktlichkeit und Pedanterie sowie die Einhaltung der Gesetze bekannt. In Bezug auf die Religion sind 28,5% der Hannoveraner Evangelisten, 12,5% Katholiken und die überwiegende Mehrheit gehört keiner größeren Konfession an.

Kurze Geschichte Hannovers

Die erste Erwähnung der Stadt in den Annalen stammt aus dem Jahr 1150, als der Herzog Heinrich Leo eine Burg am linken Ufer des Flusses Laine baute. Von hier kam der Name Hannover, der aus dem Altdeutschen übersetzt wird — „am Hochufer“. Eine gute Lage an der Kreuzung der Handelswege machte die Stadt ziemlich schnell zu einem Handelszentrum, in dem man sogar angefangen wurde, das eigene Geld zu prägen. Im Jahre 1241 erhielt Hannover das Magdeburger Recht und trat im Jahre 1386 der Hanse bei, obwohl der einzige Beitrag der Stadt zum internationalen Handel ... Bier war. Der größte Kaufmannsstand in Hannover war die Kaufmannschaft, die die Ernennung des Bürgermeisters und des Stadtrats beeinflusste und die Stadt verwaltete. Im Jahre 1626 wütete hier wie in vielen anderen Städten Europas eine Pest, an der etwa ein Drittel der Bevölkerung starb. Im Zeitraum 1814 bis 1866 war die Stadt die Hauptstadt des Königreichs Hannover. Nach dem österreichisch-preußisch-italienischen Krieg hörte die Stadt jedoch bald auf zu existieren und Hannover wurde Teil Preußens. Dies war eine Zeit des wirtschaftlichen Wohlstands — Maschinenbau und Metallurgie entwickelten sich, das erste Förderband des Landes begann zu funktionieren, ein Grammofon und eine selbstfahrende Feuerwehr wurden erfunden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Hannover durch Beschuss und Bombenangriffe fast vom Erdboden gewischt. Viele historische Denkmäler gingen verloren, aber in der Folge erfuhr die Welt über „Wunder von Hannover“ — ein innovatives Konzept zum Wiederaufbau der Stadt.

Beste Reisezeit für Hannover

Das Klima der Stadt ist mild und gemäßigt, so dass Sie zu jeder Jahreszeit hierher kommen können. Im Winter sinkt die Temperatur sehr selten auf -10°C, normalerweise sind die Thermometersäulen zeigen 0°C. Darüber hinaus ist Weihnachten in Hannover in der Tat eine fabelhafte Zeit. Der Sommer kann regnerisch sein, aber die Niederschläge sind selten lang. Ein langes Tageslicht ist am besten geeignet, um architektonische und natürliche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Im Frühling ist die grüne und blühende Stadt besonders schön. Die meisten Touristen kommen nach Hannover von Mai bis September.

Nützliche Hinweise

Was ein Tourist in Hannover tun soll

  • Machen Sie einen Spaziergang entlang des "Roten Fadens". Dies ist eine spezielle Route für Touristen, die es ihnen ermöglicht, die Hauptattraktionen Hannovers auf eigene Faust zu entdecken. Wenn Sie den Schildern folgen, die direkt auf den Bürgersteigen der Altstadt aufgedruckt sind, können Sie das Opernhaus, mehrere Tempel, einen Garten- und Parkkomplex, die berühmte „Windrose“ auf dem Hauptplatz der Stadt, Statuen und einfach interessante alte Gebäude sehen. Der Beginn der Route, ca. 4 Kilometer lang, am Hauptbahnhof. Um es vollständig durchzugehen, werden ungefähr 2,5 Stunden benötigt. Aber das ist für diejenigen Reisende passend, wenn sie alle Sehenswürdigkeiten sehr schnell untersuchen möchten — einige Denkmäler sollten auf jeden Fall stundenlang beobachtet werden!
  • Es lohnt sich, die Aegidienkirche, erbaut im Jahre 1347. Das Gebäude wurde im Krieg teilweise zerstört, nur der Glockenturm und ein Teil des Grundgestells blieben erhalten. Man hat die Kirche nicht vollständig restauriert und es so belassen, dass die Leute an diese schrecklichen Zeiten erinnern können. Im Inneren befindet sich eine Glocke, die Hannover Hiroshima gespendet wurde.
  • Gehen Sie zu einer anderen sehr schönen Kirche — Marktkirche. Dies ist die wichtigste lutherische Kirche der Stadt. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut und litt auch während des Krieges sehr schwer. Die Restaurierung dauerte ca. 10 Jahre und ist heute eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Hannovers. Die Höhe des Westturms beträgt zusammen mit dem Turm fast 100 Meter. Der Glockenturm hat 11 Glocken, von denen die größte 10 Tonnen wiegt und die älteste im Jahre 1650 gegossen wurde. Der Altar der Kirche ist überhaupt ein Artefakt, da er seit dem Jahr 1480 erhalten ist. Vor Weihnachten finden auf dem Platz in der Nähe der Marktkirche bereits traditionelle Messen statt.
  • Besuchen Sie das alte und das neue Rathaus. Ja, in Hannover gibt es zwei davon! Die alte war zu klein für die wachsende Stadt, es war einfach zu wenig Platz für alle Beamten, also musste man ein neues Gebäude bauen. Aber es ist sehr harmonisch, stilisiert wie in dem Mittelalter. Dort kann man auch Panoramen von Hannover in verschiedenen Perioden seiner Geschichte anschauen, auch in der Nachkriegszeit. Der Eintritt zum Rathaus ist frei. Es lohnt sich auch, mit einem sehr ungewöhnlichen Aufzug zur Aussichtsplattform zu fahren.
  • Machen Sie einen Spaziergang durch den Kröpcke und besuchen Sie ein gleichnamiges Café, das seit 1869 hier funktioniert. Verabreden Sie ein Stelldichein neben der Uhr, deren Alter ebenfalls weit über hundert Jahre liegt. Übrigens gibt es immer viele Jungvermählten. In Hannover gibt es eine Tradition — der Brautzug soll länger als 5 Minuten unter der Uhr stehen, dann hat das Paar ein langes und glückliches Leben.
  • In den Herrenhäuser Gärten können Sie wild lebende Tiere anschauen. Es ist aber unmöglich während eines Tages alles zu sehen, aber Sie müssen diesen Garten unbedingt besuchen. Herrenhäuser Gärten sind großartig. Es ist auch ein Muss, Zeit für den Besuch des Zoos zu haben. Dies ist einer der besten Zoos in Europa.
  • Machen Sie Selfies mit lustigen Dickchen — ungewöhnlichen Skulpturen von Niki de Saint Phalle, die sie für eine der Ausstellungen gemacht hat. Jetzt wurden sie auch als eine „Visitenkarte“ Hannovers bezeichnet, obwohl die Bewohner sie zuerst „feindselig“ wahrnahmen und sogar gegen solche „Schmuckstücke“ protestierten. Auf den Straßen der Stadt gibt es viele seltsame und erstaunliche Denkmäler sowie Installationen, die für Selfies ausgezeichnet sind.

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